Kai freut sich wenn er die notwendige Zuwendung kommt.
Es bereitet mir viel Freude mit ihm Gassi zu gehen, hoffe dass er bald ein neues zu Hause bekommt - mit konsequenten Personen, für die er alles tun würde.

Moderator: Karin




Wir zwei sind ja nun auch schon ein paar Mal unterwegs gewesen
und ich muss sagen, es ist immer ein Vergnügen!
Du gehst wunderbar an der Leine!
Schön, dass Du auch für das ein oder andere Leckerchen
und die ein oder andere Streicheleinheit zu haben bist.
Das haben wir auf dem Rückweg dann gleich wiederholt. Das hat Spass gemacht!
Ich drücke Dir jedenfalls ganz doll die Daumen, dass Du endlich ein neues Zuhause findest!!

Ich habe dann noch ausgiebigst weitergeschnüffelt, aber ohne Erfolg.
Da am Boden nix weiter zu holen war, habe ich mich dann wieder auf das konzentriert, was sonst noch so um mich herum passiert. Und ich muss sagen, es war einiges los (vorbeiflitzende Autos, knatternde Trecker, Maitour-Radfahrer-Trupps, u. s. w.), so dass ich die Standfestigkeit meines zweibeinigen Anhangs ausführlich austesten konnte.
Auch dabei zog ich den Kürzeren.
Wieder gut gemacht hat sie meine kleinen „Niederlagen“ durch ein erfrischendes Fussbad im nahegelegenen Bachlauf, das ich ausgiebig genießen konnte; wunderbar! 

Unser ca. 9-jährige Kai ist ein ganz armer Tropf. Seit 2006 lebt er nun im Tierheim und gehört somit zu den Langzeitinsassen. Leider weckt er nicht immer das Interesse unserer Besucher, da er sich nicht zum Vorteil aus seinem Zwinger heraus präsentiert. Anfangs war Kai kein einfacher Hund, vieles muss in seiner Erziehung falsch gelaufen sein. Seit fast einem Jahr hat Kai eine Betreuerin, die es durch einfache Übungen und liebevoller Konsequenz geschafft hat, aus ihm einen umgänglichen und gehorsamen Hund zu machen.
daher schon Mittwochabend. Auch gut. Ich bin ja flexibel und freue mich über einen jeden, der mich ausführt!
Und für Ersatz am Freitag war auch gesorgt. Die sorgen hier echt gut für mich und meine Kumpel.
Wir sind dann also losgezogen. Leider war nicht viel los (keine Autos, keine Radfahrer, keine Tracktoren, u. s. w.). Das einzig aufregende war eine Kuhherde, die auf Hälfte der Strecke graste. Stellt Euch vor, die ein oder andere Kuh "stand auf mich", wollte mich unbedingt näher kennen lernen. Da ich die Damen aber nicht sonderlich attraktiv fand, habe ich Ihnen die Meinung geigen wollen. Auf dem Rückweg musste ich daher bei Fuss gehen, als die Herde wieder auftauchte. 

Gesagt, getan. Der Rest des Spaziergangs war sehr entspannend.
Ich habe mir die Füße zwar nicht baden können (das Gras war zu hoch für das andere Ende meiner Leine), dafür habe ich aber durch Stupsen (mal links, mal rechts am Arm) bzw. „Sitzmachen“ klar vermitteln können, dass ein so großer Kerl, wie ich es bin, auch ein wenig Wegzehrung bzw. die ein oder andere Streicheleinheit benötigt. 

Ich würde mich allerdings noch mehr freuen, wenn wir ein neues Zuhause für Dich finden können!

An der Herde entlang war dann erst mal „Fußgehen“ angesagt.
Da hätte ich schon mal große Lust, zu zeigen, wie schnell ich zu Fuß bin.



Ganz nebenbei wurden dann auch noch ein paar überflüssige Haarbüschel aus meinem schönen Fell gezupft. So kann ich mich wieder sehen lassen.
Und das Strahlen am anderen Ende meiner Leine tat richtig gut. 

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