Unser Lager ist gespalten. Die Fraktion der Zweibeiner kann es nicht erwarten, dass der Frühling endlich kommt. Wir Vierbeiner sind wahnsinnig glücklich, dass noch mal Schnee liegt und ein eisiger Ost-Wind weht
. Morgens in den Garten gelassen zu werden uns sich erst mal eiskalt im Schnee zu panieren, dass tut einfach tierisch gut! Nicht nur der Hundeseele
. Wir werden dann anschließend zwar nicht sofort geknuddelt; aber so eine Trocknung mit weichem Handtuch gleicht ja quasi einer Massage
. Es heißt dann immer „Iiiiihhh, ihr seid ja so nass!“ Aber gut. Das legt sich ja schnell wieder...Gestern waren wir etwas verwirrt
. Unsere Leute schmissen sich in ihre Bayernkluft. Frauchen in ihr Dirndl und Herrchen in seinen Janker. Wir dachten, es geht schon wieder ´gen Süden, doch weit gefehlt. Wir mussten daheim den Wachhund geben und unsere Personal hat sich auf einer Petersilienhochzeit/Mottoparty amüsiert
. Eine Unverschämtheit sondergleichen
! Mitten in der Nacht kehrten sie heim und waren super gut drauf. Na ja, wir wollen ihnen mal zugute halten, dass sie dann noch eine Runde mit uns um den Block gedreht haben. Mal unter uns Gebetsschwestern: hätten sie uns nur in den Garten gelassen, hätten wir die ganze Nachbarschaft geweckt!Vorgestern war es nämlich schon ähnlich. Unser Personal war auf einen 60. Geburtstag geladen und wir mussten den Wachhund mimen. Wäre ja o. k. Ist ja unser Job, ABER als wir erschnuppert haben, dass Jola an der Feier teilgenommen hat, waren wir echt sauer! Gelindert hat unseren Schmerz lediglich die Tatsache, dass sie nur außerplanmäßig „an Bord“ war, weil die Ärmste sich am Donnerstag in einem Stacheldraht verfangen und den rechten Vorderlauf aufgeschlitzt hatte, genäht werden musste, eine Halskrause tragen musste und einfach nicht alleine Zuhause bleiben wollte. Das war dann o. k. für uns.
Heute waren unsere Leute endlich mal den ganzen Tag um uns herum. Frauchen kam sogar auf die geniale Idee, einen Hunde-Wellness-Tag einzulegen
. Der sah dann so aus, dass wir Zwei durchgekämmt wurden auf Teufel komm raus. Die Ohren wurden ausgekratzt, die Haare zwischen den Ballen gestutzt und die Zähne geschruppt. Nun können wir wieder hemmungslos in die Kamera lächeln
. Leider kam Frauchen auch noch auf die glorreiche Idee, unsere Halsbänder einzuölen
. Echt nicht lustig!
Nun riechen wir in den kommendne Tagen wie ein Babypopo
Gruß
Balko & Tyra


– sicher ist sicher – und sind mit ihnen eine Runde an der frischen Luft um den Block gelaufen. Das tut Ihnen immer ganz gut vorm Schlafengehen.
. Frauchen war sofort alarmiert und suchte im Dunkeln nach Jakob, dem sogenannten "Feindbild".
, aber ich habe ihm kein Haar gekrümmt! Na egal. Wollen wir die alten Geschichten mal ruhen lassen. Ich bin nicht nachtragend, aber vergessen tue ich nichts!
, desto mehr rege ich mich auf
, denn ein weiterer tierischer Nachbar, der nicht gut auf mich zu sprechen ist (beruht aber auf Gegenseitigkeit
), hat auch so eine Statue vor seiner Tür stehen. Das gibt mir langsam zu denken
......
! Nun duftet es wieder schön frisch und wir können auch wieder durch die Scheiben gucken; ist von Vorteil
.
!
. Doch er hatte seine Rechnung ohne mich
gemacht. Wir zwei sagen uns ja schon eine Weile die
Meinung; bislang war allerdings eine Hecke und ein Zaun
dazwischen. Und ein bisschen überrascht war ich auch, denn warum will sich dieser Kerl mit mir zoffen? Eigentlich wäre das doch eher eine Sache zwischen Männern also für Balko? Aber bitteschön. Ich wusste mich wohl zu wehren
und Balko kam mir dann auch nur zur Hilfe
und halten zusammen wie Pech und Schwefel! Pico wurde das dann auch des Guten zu viel
und verzog sich. Wenn er schlau ist, wird er sich bei der nächsten Begegnung vornehm zurückhalten......


, lieber Felix!
. Wir haben uns von dem gestrigen Schreck wieder erholt
! Unsere Zweibeiner haben die Sonne genossen
und wir den kalten Wind
.
. Etwas mehr
Ich fand es gar nicht so witzig
. Es war doch eine ernst zu nehmende Rettungsaktion! Unter Einsatz meines Lebens habe ich meine ganze Schnauze incl. Nase tollkühn in das kühle Nass getaucht. Immer wieder. Das Wasser stand mir bis unter die Augen
. Blasen stiegen auf. Der Wassernapf glich einem Whirlpool. Nach und nach wich das Wasser zurück und ich war natürlich erfolgreich
.
sagen


Können wir gut gebrauchen.
.
bekommen und ich habe ihn bewundert
, wie souverän er das mit sich machen lässt. Schon im Wartezimmer hat er die coole Socke raushängen lassen. Alles war super nervös (incl. meiner einer), aber er lag völlig entspannt da und hat vor sich hingedöst. Bewundernswert!
Unsere Leute haben auch die westfälische Frau Doktor mal zu dem Tumor im Hoden befragt. Zwei Ärzte, eine Meinung. Das ist selten.
. Das war bestimmt Geschäftsschädigend, aber mir doch egal. Jetzt humpel ich mit einem schicken blauen Verband durch die Lande und muss - wie meine Leute auch - einen Schuh anziehen, wenn ich rausgehe. Man macht was mit als Hund in diesem Lande. Frauchen nennt mich nun "Drama-Queen". Witzig!
. Aber an Schlaf war damit nicht wirklich zu denken. Das Ding nervt einfach nur und macht bequemes Liegen einfach unmöglich.
. Ist das peinlich?! Mir bleibt auch nichts erspart
. Öfter mal was Neues
