Autor Thema: Das Maiskolbenmassaker  (Gelesen 2461 mal)

Offline Sandra

Das Maiskolbenmassaker
« am: 26. September 2008, 18:50 »
Wieder müssen wir über ein unfassbares Verbrechen berichten!!!  :esurprise:
Diesmal traf es ganz unverhofft eine handvoll wehrloser Maiskolben, welche heimelig schlummernd die Nacht in ihrem Körbchen verbrachten, bis in den frühen Morgenstunden des 26.09.08, als ein vierbeiniger Canide mit schwarzen Fell, auch "Der Hund von Buldernville" genannt, sich über die friedlich ruhenden Landpflanzen hermachte.
Morgens erwartete die Bewohner ein Bild des Grauens..., bis auf die Rispen wurden die armen Kolben zernagt, sie hatten keine Chance.
Ein Seelsorger kümmert sich derzeit um die geschockten Finder und der Hund leidet seitdem unter unerklärlichen Despressionen.

Hier geheime Beweisfotos aus der aktuellen Polizeiakte:



"Manchmal ist ein Rückzug nötig, um sich selbst zu schützen..."

Gaby

  • Gast
Re: Das Maiskolbenmassaker
« Antwort #1 am: 27. September 2008, 00:16 »
Ich bin über das brutale Vorgehen des beschuldigten Caniden über alle Maßen geschockt.
Aber auch die Veröffentlichung der Beweisbilder ohne Pixelierung macht mich sprachlos!!
Gerade hier, wo auch Kinder, Jugendliche und empfindliche Erwachsene nach leichter Unterhaltung und Entspannung suchen, sollte die Veröffentlichung solcher Brutalo-Bilder aufs genaueste überdacht werden.

Eine (für ihre Sensibilität bekannte) überaus geschockte
Gaby

Offline Finchen

Re: Das Maiskolbenmassaker
« Antwort #2 am: 27. September 2008, 09:45 »
Sorry, da fällt mir nur eins ein...  :lach:  :lol:

Ich hoffe Euer Schock hat sich etwas gelegt ...
Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt
(Ernest Hemingway)

Offline Günter

Re: Das Maiskolbenmassaker
« Antwort #3 am: 27. September 2008, 10:06 »
Wenn ich mir das Geschehen so recht ansehe, habe ich do so meine Zweifel, ob der Canide der Verursacher des Schadens war. Nach sorgfältiger Überlegung und Studium der Zahnstellung und des Gebisses muss ich feststellen, das er eigentlich nicht dazu geeignet ist, Maiskolben abzunagen. Dabei würde so viel Blindleistung entstehen, dass die Raumtemperatur spürbar ansteigt - und davon hast Du nicht berichtet.

Also vermute ich eher, dass der Übeltätel aus der Gattung der Leporidae stammt, vielleicht die Untergattung Oryctolagus cuniculus oder die domestizierte Hausvariante davon. Und der arme Canide hat die Burschen überrascht - und gilt nun als der Überltäter. Ja, so kann es ganz leicht geschehen.

Also, noch viel Spaß bei der Spurensuche und denkt ggf. auch noch mal über die Gattung der Myomorpha nach, die sollen in Buldern auch beheimatet sein - und die kommen auch durch noch so kleine Löcher. Bei dieser Variante müsste allerdings der Canide etwas gehofen haben, den die Tierlein sind nicht in der Lage, die Maiskolben aus dem Korb zu holen.

 :freude:  :freude:  :freude:
Ein freundliches Glückauf!
Günter :bau:

Offline Hovi

Re: Das Maiskolbenmassaker
« Antwort #4 am: 27. September 2008, 18:05 »
Habe schon lange nicht mehr so gelacht! :lol: Herrlich! :lach:
"Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen aus unserem Leben ein Ganzes."
- Roger Caras -

Offline Franz

Re: Das Maiskolbenmassaker
« Antwort #5 am: 06. November 2015, 15:54 »
Unglaublich:

Unfassbar. Hat man den Übeltäter stellen können.
Ich so etwas auch schon gesehen. In Castrop hat sich eine Lokomtive, Molly, über arme Taue und Gummikühe hermacht. Und das um Halloween herum. Wo soll man denn da noch sicher sein.

Franz läßt grüßen
Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag!
(Charlie Chaplin)